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Ein neues und immer wichtigeres Segment innerhalb unseres Arbeitsgebietes
ist die Unterstützung von Patienten in ihrem Bemühen, eine optimale
therapeutische Versorgung und Durchsetzung ihrer Rechte zu erhalten. 

Unser Beratungsservice liegt in der Vermittlung von medizinischem Fachwissen,
der Übersetzung und Erklärung der für Laien oft unverständlichen Diagnosen,
Arzneimittel-Informationen und Therapie-Empfehlungen.



Wir bereiten Sie so auf wichtige Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten vor, so dass Sie das Gefühl bekommen, mitreden und mitentscheiden zu können.

Dadurch wird das Vertrauen in die eigene Therapie erhöht, sodaß sich auch durch die eigene Akzeptanz der eingeleiteten Therapien Ihre Heilungschancen verbessern können.



Seit 2008 gibt es eine "Unabhängige Patientenberatung" UPD durch neutrale Organisatione nicht mehr. CDU Politiker wie Herr Laumann waren der Ansicht, daß die Anzahl der bisherigen Beratungen nicht ausreichend waren.

Dass dies aber nicht an dem fehlenden Engagement der sich aus diversen Organisationen zusammengesetzten Vertreter von  lag, sondern am fehlenden politishcen Willen, für die Beratungen ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen, file einfach unter dem Tisch.


2016 lag der Anteil zu 91,6 Prozent bei telefonischen Beratungen, in nur zwei Prozent der Fälle war dies ein persönliches Treffen vor Ort. 1,7 Prozent der Beratungen fanden in UPD-Mobilen vor Ort statt.

Die Beratung bei Ratsuchenden zu Hause – ein Versprechen, das im Vergabeverfahren als besonders innovativ angesehen wurde – hat offenbar noch gar nicht stattgefunden.
Telefonanrufe zu Stoßzeiten an ein sogenanntes „Überlaufteam“ weitergeleitet, deren Mitarbeiter bei Sanvartis angestellt sind. 2017 wurden im Januar 238 weitergereichte Anrufe gezählt, im März landeten 2 712 Anrufe zunächst beim Überlaufteam. Außerdem gab es bis Februar 2017 Kommunikationsschulungen für Mitarbeiter der UPD, die ebenfalls von Sanvartis angeboten wurden. Seit März 2017 werden diese Schulungen intern durchgeführt, erklärt die Bundesregierung. 
Der Vertrag des aktuellen Trägers, der Callcenter-Firma Sanvartis, endet 2022.

Hintergrund von Überlegungen eines Neuanfang liegt unter anderem an der Kritik des Bundesrechnungshofes.

Dessen Bericht bescheinigte der UPD der Firma Sanvartis in Teilen Unwirtschaftlichkeit. Zudem vermittelten die Strukturen den Eindruck mangelnder Neutralität.


Daher solle demnächst eine Stiftung als Träger der UPD fungieren – und damit den GKV-Spitzenverband als bisherigen Auftraggeber ablöst. Das operative Geschäft solle wei­terhin ausgeschrieben werden. Um Fluktuationen zu vermeiden, könne in den Aus­schreibungen künftig eine Übernahme der UPD-Mitarbeiter vorgeschrieben werden,