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Nachteile durch Befristung

Veröffentlicht: 06.04.2021, 16:03 Uhr 
Berlin.

Statt 225.000 Beratungen wie angekündigt lediglich 130.000; hohe Personalfluktuation, Kritik vom Bundesrechnungshof.

Die vor rund sechs Jahren privatisierte „Unabhängige Patientenberatung“ (UPD) produziert gerade keine positiven Schlagzeilen.

Jetzt mahnt der Verwaltungsratsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Dr. Volker Hansen dazu, zügig über die Zukunft der Patientenberatung zu entscheiden.

„Wir brauchen eine zeitnahe politische Entscheidung, wie die UPD verstetigt werden kann“, sagte Hansen am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Er forderte, die zeitlich befristete Vergabe der Beratungstätigkeit wieder aufzugeben.

Eine jeweils zeitlich befristete Vergabe der Trägerschaft, wie sie derzeit vorgeschrieben sei, habe aber „erhebliche Nachteile“.

Die Beratungsstruktur müsse nach jeder Neuvergabe wieder neu aufgebaut werden. „Egal, wer die UPD künftig als Träger verantwortet: Die Komplexität des gewünschten Beratungsangebots setzt ein hohes Maß an Professionalität voraus.“

Der Spitzenverband finanziert die Beratungsstrukturen mit rund neun Millionen Euro im Jahr.

Spätestens im November müsste die UPD für weitere sieben Jahre ausgeschrieben werden.

Doch Union und SPD sind sich nicht einignicht mehr.

CDU Politiker wie Herr Laumann waren der Ansicht, daß die Anzahl der bisherigen Beratungen nicht ausreichend waren.
Dass dies aber nicht an dem fehlenden Engagement der sich aus diversen Organisationen zusammengesetzten Vertreter von  lag, sondern am fehlenden politishcen Willen, für die Beratungen ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen, wurde nicht erwähnt.


2016 lag der Anteil zu 91,6 Prozent bei telefonischen Beratungen, in nur zwei Prozent der Fälle war dies ein persönliches Treffen vor Ort. 1,7 Prozent der Beratungen fanden in UPD-Mobilen vor Ort statt. Die Beratung bei Ratsuchenden zu Hause – ein Versprechen, das im Vergabeverfahren als besonders innovativ angesehen wurde – hat offenbar noch gar nicht stattgefunden.
Telefonanrufe zu Stoßzeiten an ein sogenanntes „Überlaufteam“ weitergeleitet, deren Mitarbeiter bei Sanvartis angestellt sind. 2017 wurden im Januar 238 weitergereichte Anrufe gezählt, im März landeten 2 712 Anrufe zunächst beim Überlaufteam. Außerdem gab es bis Februar 2017 Kommunikationsschulungen für Mitarbeiter der UPD, die ebenfalls von Sanvartis angeboten wurden. Seit März 2017 werden diese Schulungen intern durchgeführt, erklärt die Bundesregierung. 


Im August 2018 wurde bekannt, dass Sanvartis einschließlich der UPD gGmbH verkauft worden sind.

Alle Unternehmen gehören nunmehr der neu gegründeten Sanvartis Careforce Holding GmbH mit Sitz in Duisburg.Die GmbH hat die gesamte Careforce-Gruppe übernommen.

Der Verbund unabhängige Patientenberatung (VuP) kritisierte, durch den Verkauf sei eine „unabhängige Patientenberatung … zur Farce“ geworden, „private Investoren bereichern sich an Fördergeldern für die Patientenberatung und die Gemeinnützigkeit der UPD“ stehe infrage. Careforce rekrutiere und qualifiziere vornehmlich Pharmareferenten.


Der Vertrag des aktuellen Trägers, der Callcenter-Firma Sanvartis, endet 2022.
Hintergrund von Überlegungen eines Neuanfang liegt unter anderem an der Kritik des Bundesrechnungshofes.

Dessen Bericht bescheinigte der UPD der Firma Sanvartis in Teilen Unwirtschaftlichkeit. Zudem vermittelten die Strukturen den Eindruck mangelnder Neutralität.


Daher solle demnächst eine Stiftung als Träger der UPD fungieren – und damit den GKV-Spitzenverband als bisherigen Auftraggeber ablöst. Das operative Geschäft solle wei­terhin ausgeschrieben werden.

Um Fluktuationen zu vermeiden, könne in den Aus­schreibungen künftig eine Übernahme der UPD-Mitarbeiter vorgeschrieben werden,




Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu stärken und Problemlagen im Gesundheitssystem aufzuzeigen. Damit die Neutralität und Unabhängigkeit der UPD gewahrt ist, darf laut Gesetz der Spitzenverband Bund der Krankenkassen auf die Beratungstätigkeit keinen Einfluss nehmen. Eine Einrichtung zur Verbraucher- oder Patientenberatung muss demnach ihre Neutralität und Unabhängigkeit nachweisen, um finanziell gefördert werden zu können.

UnternehmenssitzSozialverband VdK Deutschland e.V., der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und dem Verbund unabhängiger Patietenberatung (VUP) e.v.







Die PCR-Methode (Polymerase chain reaction) ist eine Nukleinsäure-Verstärkungstechnik, bei der die Vervielfältigung der DNA-Sequenz in Echtzeit beobachtet werden kann.

Bei uns täglich in den Nachrichten präsentierten Inzidenzzahlen fehlen selbst nach einem Jahr immer noch die dazu gehörenden Ct-Werte. Nur die sagen etws über die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Erkrankung aus. Der Ct-Wert wird bei der Realtime-PCR als Verstärkerzyklus (Amplifikation-) bezeichnet, bei dem die Reaktion in die exponentielle Phase eintritt.
Bei konstanten Reaktionsbedingungen ist der Threshold Cycle proportional zur Menge der eingesetzten DNA oder RNA und kann zur mengenbestimmung (Quantifizierung) benutzt werden. Aus diesem Grunde wird die Realtime-PCR auch als quantitative PCR oder qPCR bezeichnet. Die deutsche Übersetzung ist "Schwellenzyklus".

Bei der Realtime-PCR wird die zunehmende Menge an Nukleinsäure, die durch die vielfach hintereinander ablaufenden Amplifikationszyklen entsteht, durch einen Fluoreszenzfarbstoff sichtbar gemacht.
Ein niedriger Threshold Cycle spricht für eine hohe Viruslast, ein hoher Wert dagegen für eine geringe RNA-Konzentration. Dies könnte, abhängig von Anamnese und Symptomen, entweder für eine frühe Infektion oder für eine späte Krankheitsphase mit geringer Infektiosität sprechen.

Da die Ergebnisse stark von der Qualität des Rachenabstriches abhängen und zudem bei verschiedenen Geräten und Assays unterschiedlich sein können, ist dies aber nur ein Schätzwert. Viele Labore sind inzwischen dazu übergegangen, den Ct-Wert auf dem Befund der Realtime-PCR anzugeben.

Laut Informationen u.a. des Robert-Koch-Institutes geht bei einem Threshold Cycle >30 die Anzüchtbarkeit des Virus zunehmend verloren.


Die allerneuesten Inzidenzzahlen können direkt beim Robert Koch Institut RKI abgerufen werden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html




08.03.2021

Die jüngst aufgedeckten Masken-Provisionsskandale aus 2020 von CDU/CSZ- Politikern kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat selbst den letzten Lobby-Register-Verweigerer wach gerüttelt. Deren Gerneralsekretäre sind alamiert und fordern nach harten Konsequenzen. Denn es ist den Bürgern nicht zu vermitteln, wieso Mandatsträger sich schadlos bei der Vergabe von Aufträgen mit € 250.000 schmieren lassen, obwohl sie durch Steuermittel finanziert Monat für Monat sehr gut abgesichert sind. Während Kleinstselbständige tagtäglich ums nackte Überleben kämpfen müssen.

Unmut gibt es mittlerweile über willkürlich von der Reigerung getroffene Entscheidungen, die zur Schließung von Arbeitsbereichen geführt haben, die mit Logik und Verstand wenig zu tun haben. hatten auch hier erfolgreich Lobbyisten ihre Hände im Spiel? Bei den bekannt gewordenen "heimlichen" Treffenmit ausgewählten Managern verwundert es nicht. Vertreter von Sozialverbänden sind während der Pandemie noch nicht eingeladen worden.

Diesem seit Jahrzehnten Gewohnheitstreiben der Selbstbedienung muss konsequent mit weitreichenden Folgen - und zwar pecunär (im Geldbeutel) deutlich spürbar - Einhalt geboten werden. Sprich Rückzahlungen aller bisher als Abgeordneter erhaltenen Zuwendungen, Spenden  des "Provisionshonorars" an eine gemeinnützige Institution, Streichung der Rentenansprüche während der Zeit als Abgeordneter.

Nur durch solche finanziell spürbaren Maßnahmen können potentielle Nachahmer abgeschreckt werden. Die bisher als sensationell empfundene "Bestrafung" durch Mandatsaufgabe, wie von Hern Brinkmann heroisch eingefordert, kann nur als ein Witz bezeichnet werden. Rheda läßt Gütersloh grüßen. Ein seit Jahrzehnten von allen Politikern geduldetes Tönnies-Debakel reicht uns wirklich allen. Von der aufgesetzen Empörung allerorts ist nichts mehr zu hören.
Jeder "Otto-Normal-Bürger" wird schon für Bagatellfälle "gesteinigt". Irgendwie ist da Einigen die Verhältnismäßigkeit aber so etwas von verloren gegangen.Merkel-Nachfolger-Aspiranten wie  Laschet, Söder und Konsoren lassen grüßen.

Ausnahmen gelten scheinbar überhaupt nur für "Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens" wie Ursula von der Leyen, Andreas Scheuer etc. pp,  die Hunderte von Millionen an Steuermitteln für sie völlig folgenlos verbrennen dürfen.

In der Privatwirtschaft geht jeder bei solchen Summen hinter schwedische Gardinen. Und das völlig zu Recht.



03.03.2021

Söder hatte es schon zu Beginn dre Pandemie einmal angeordnet und Parkbänke abmontieren lassen, damit sich niemand länger als "nötig" draußen aufhalten würde. Eine der absurdesten Verordnungen, die von fehlendem Sachverstand zeugen und auch nicht logisch nachvollziehbar ist.

Solange der Mindestabstand im Freien eingehalten wird - und das dürfen wir von mündigen Bürgern in einer Demokratie voraussetzen - ist es sogar zu empfehlen, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten. Dies wirkt auch psychischen Befindlichkeiten entgegen, die schnell auftreten können, wenn sich Menschen in kleinen Wohnungen ohne Ausweichmöglichkeiten begegnen.

Nun scheint die Stadt Düsseldorf - trotz besseren Wissen - eine Verordnung mit Verweilverbot auf den Weg gebracht zu haben, die es Menschen verbietet, sich im Freien hinzusetzen, egal wo. Kontrolliert wird dies regelmäßig von einer stattlichen Anzahl an Ordnungkräften.


01.03.2021, 18:10 Uhr
Verweilverbot in Düsseldorf - Besucheransturm blieb aus
An dem ersten Wochenende seit Einführung des Verweilverbots und der erweiterten Maskenpflicht in Düsseldorf blieb ein erneuter Massenansturm aus. Die Zahl der Besucher in der Altstadt und am Rheinufer war deutlich geringer als noch eine Woche zuvor.
An dem ersten Wochenende seit Einführung des Verweilverbots und der erweiterten Maskenpflicht in Düsseldorf blieb ein erneuter Massenansturm aus. Die Zahl der Besucher in der Altstadt und am Rheinufer war deutlich geringer als noch eine Woche zuvor. Ein erneutes Gedränge wie am Wochenende des 20./21. Februar 2021, bei dem die im Zuge des Coronaschutzes erforderlichen Mindestabstände zwischen den Menschen nicht eingehalten wurden oder werden konnten, ist dank der Neuregelungen ausgeblieben.

"Wir dürfen nicht verkennen, dass wir in Düsseldorf weiterhin eine ernsthafte Lage haben. Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 51 und der Anteil der ansteckerenderen britischen Virusmutation an der Zahl der Neuinfektionen ist inzwischen auf rund die Hälfte angestiegen. Es gilt jetzt, die gewonnenen Vorteile nicht zu verspielen und einer dritten Infektionswelle vorzubeugen", erklärte der Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabes Burkhard Hintzsche. "Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und damit der Gemeinschaft - am liebsten wäre uns, wir müssten gar keine Verbote aussprechen."

Nur in einem Fall wurde bei einem besonders renitenten Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoß gegen das Verweilverbot eingeleitet. Dieser hatte sich vehement geweigert, mit seinem Ghettoblaster weiter zu gehen. Die Maskenpflicht wurde hingegen häufiger ignoriert und geahndet: Es mussten mehr als 100 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) war am Wochenende in zwei Schichten mit bis zu 40 Mitarbeitenden im Einsatz. Dabei wurden die städtischen Außendienstkräfte durch die Polizei unterstützt. Zum einen bildeten die OSD-Mitarbeitenden mit Polizistinnen und Polizisten Doppelstreifen, zum anderen kontrollierte die Polizei auch in separaten Streifen.

Eine regelmäßig wöchentlich tagende Expertengruppe, der unter anderem die Polizei und das Ordnungsamt angehören, hatte das Verweilverbot für ein verhältnismäßiges und mildes Instrument angesehen. Damit konnten mögliche Alternativen zum Infektionsschutz wie die Absperrung der gesamten Rheinuferpromenade oder ein Verbot des Außer-Haus-Verkaufes ("To Go") verhindert werden. Die Verhältnismäßigkeit eines Verweilverbotes, das Spazierengehen am Rheinufer weiter möglich macht, hat das Verwaltungsgericht zwischenzeitlich bestätigt.

https://corona.duesseldorf.de/news/verweilverbot-in-dusseldorf-besucheransturm-blieb-aus


03.03.2021

Söder hatte es schon zu Beginn dre Pandemie einmal angeordnet und Parkbänke abmontieren lassen, damit sich niemand länger als "nötig" draußen aufhalten würde. Eine der absurdesten Verordnungen, die von fehlendem Sachverstand zeugen und auch nicht logisch nachvollziehbar ist.

Solange der Mindestabstand im Freien eingehalten wird - und das dürfen wir von mündigen Bürgern in einer Demokratie voraussetzen - ist es sogar zu empfehlen, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten. Dies wirkt auch psychischen Befindlichkeiten entgegen, die schnell auftreten können, wenn sich Menschen in kleinen Wohnungen ohne Ausweichmöglichkeiten begegnen.

Nun scheint die Stadt Düsseldorf - trotz besseren Wissen - eine Verordnung mit Verweilverbot auf den Weg gebracht zu haben, die es Menschen verbietet, sich im Freien hinzusetzen, egal wo. Kontrolliert wird dies regelmäßig von einer stattlichen Anzahl an Ordnungkräften.